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städtler und beck - Prüf- und Absperrtechnik

Entladungsschutz

Erdungsspiess

Gefahr elektrostatischer Entladung bei Verwendung von Absperrblasen in Kunststoffrohren!

In der Ausgabe BG ETEM 4.2013 macht die BG ETEM auf die Gefahr von elektrostatischen Entladungen bei der Verwendung von Absperrblasen in Kunsstoffrohrenund die damit resultierende Entzündung brennbarer Gasgemische hin.

Den Artikel aus BG ETEM 4.2013 können Sie hier als PDF downloaden.

Ergänzend hier die von der BG ETEM im Dezember veröffentlichten „Erkentnisse und empfohlene Schutzmaßnahmen aus dem Forschungsvorhaben der PTB/BG ETEM“ downloaden.

In dem Bericht der BG ETEM wird auf zwei unterschiedliche Probleme hingewiesen:

1. Elektrostatische Auf- bzw. Entladung von metallischen Geräten (Anbohrgerät,Blasensetzgerät) auf Kunststoffrohrleitungen.

2. Elektrostatische Auf- bzw. Entladung von Blasen in Kunststoffrohren wenn sie ins Rutschen kommen.

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Wichtige Information:

1. Vermeidung elektrostatischer Auf- bzw. Entladung von Metallischen Geräten (Anbohrgerät, Blasensetzgerät) auf Kunststoffleitungen:

Wie in dem Bericht beschrieben, kann es unter bestimmten Umständen zu elektrostatischer Auf- bzw. Entladungen von metallischen Geräten, die elektrisch isoliert auf Kunststoffrohren montiert sind, kommen. Um diese Auf- bzw. Entladung zu verhindern, müssen die metallischen Geräte geerdet werden. Die Erdung erfolgt an der untersten leitenden Stelle des metallischen Geräts z.B.:

• Adapter oder Kugelhal

Anwendung Erdungsüberbrückungskabel

Zur Erdung eigent sich perfekt unser Erdungsspieß + Erdungsüberbrückungskabel (Art-Nr. 00720009) oder das Erdungsüberbrückungskabel verbunden mit in der Nähe befindlichen Stahlrohren.

Grundlage für die Erdung ist die TRBS 2152 Punkt 3.1 (2).


2. Vermeidung elektrostatischer Auf- bzw. Entladung von Blasen in Kunststoffrohren wenn sie ins Rutschen kommen.

Derzeit laufen die Untersuchungen noch und es ist noch nicht 100% geklärt, wie es zu der Auf- bzw.Entladung der Blasen kommt.

Als Zwischenbericht wurde uns mitgeteilt, dass die Blasen und Blasensetz-Systeme von Städtler + Beck dieses Problem der Auf- bzw. Entladung bei rutschenden Blasen nicht aufweist. Die gewählten Materialien sowohl bei den Stoffblasen als auch bei den MDA Blasen ermöglichen keine elektrostatische Aufladung und somit auch keine Entladung.

Dennoch sollten Sie auf folgende grundlegende Punkte immer achten:

Befolgen Sie die Angaben in der Bedienungsanleitung. Eine gefährliche Situation kann nur dann entstehen, wenn drei Faktoren gleichzeitig auftreten:

1. Brennbarer Stoff (in entsprechender Verteilung und Konzentration

2. Sauerstoff (aus der Luft)

3. Zündquelle

Zuendquelle

 

Bei geplanten Einsätzen mit den Blasensetzgeräten von Städtler + Beck besteht kein Risiko, da die Rohrleitung zu 100% mit Gas gefüllt ist und es kein zündfähiges Gemisch gibt.

Explossionsbereich


Physikalischer Hintergrund

Einige Nichtleiter können durch Reibung geladen werden (siehe auch Reibungselektrizität). So kann zum Beispiel ein Mensch umgangssprachlich "geladen" sein, wenn er mit Gummisohlen bei trockener Luft über einen Teppichboden schlurft. Wenn sich dieser Mensch beispielsweise durch das Berühren eines Metallgegenstandes erdet, fließt solange ein Strom, bis die Potentialdifferenz ausgeglichen ist (siehe hierzu auch Elektrostatik).


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